Frieda Antonius

Frieda Antonius, geb. Sabat, geb. am 28.01.1909 in Berlin-Wedding; Beruf Arbeiterin, Vater Klempnermeister Ludwig Sabat, Mutter Margarethe Charlotte, geb. Rosenbaum. Sie war jüdischen Glaubens, häufiger Umzug mit Ihren Eltern, zuletzt wohnhaft mit ihrem Mann bei ihrem Vater in der Eichbornstraße 84 (heute Eichborndamm). Frieda Antnius war mit dem Autoschlosser Walter Antonius verheiratet. Beschäftigung als Arbeiterin bei den Siemens-Schuckert-Werken in Berlin; vermutlich im Zusammenhang mit der sogenannten „Fabrik-Aktion“ Festnahme durch die Gestapo Ende Februar 1943 und Verbringung in das Sammellager Berlin-Mitte, Große Hamburger Str. 26; am 1. März 1943 Deportation zusammen mit 1.721 Personen mit dem „31. Osttransport“ nach Auschwitz; Frieda Antonius gilt als in Auschwitz verschollen.

Weiterführende Links*:
www.heimatmuseum-reinickendorf.de

wikipedia.org/wiki/Liste_der_Stolpersteine_in_Berlin-Reinickendorf

www.stolpersteine-berlin.de/de/biografie/4509

* erfasst am 09.05.2019

Foto Angelika Schneegaß

Inschrift:
HIER WOHNTE
FRIEDA ANTONIUS
GEB. SABAT
JG.1909
DEPORTIERT 01.03.1943 
ERMORDET IN
AUSCHWITZ


Adresse: Eichborndamm 84, 13403 Berlin
Anfahrt: S8, S25, Bus 221, 322 Haltestelle Eichborndamm, dann Fußweg ca. 220 m
und Bus 221 bis Kienhorststraße, dann Fußweg 170 m
frei zugänglich